Schulordnung der Spreewald-Schule

beschlossen durch die Schulkonferenz am 7. Oktober 2010 

Unser Leitbild:

Die Spreewald-Schule ist eine Kiezschule, sie ist bunt und gemischt, bewegt und kreativ, fröhlich und offen. Erwachsene und Kinder mit verschiedenen Kulturen und Lebensvorstellungen lernen, spielen und arbeiten hier viele Stunden zusammen.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen ist ein gutes Schulklima.

Deshalb ist es uns wichtig, dass es an unserer Schule friedlich und gewaltfrei zugeht.

Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Schülerinnen und Schüler und Eltern, Sekretärin, Hausmeister und andere Akteure der Schule gehen demokratisch, gewaltfrei und respektvoll miteinander um und halten sich an die für alle geltenden Verabredungen.

Wir wollen uns gut vertragen und gern in die Schule gehen.

  1. Wir gehen respektvoll, rücksichtsvoll, höflich und freundlich miteinander um.
    Das heißt:  Wir begegnen uns mit einem freundlichen Umgangston, wir grüßen uns, sind pünktlich und achten auf Sauberkeit.
    Mit gemeinsamen und privaten Dingen gehen wir sorgsam um.
    Beim Betreten des Schulgebäudes nehmen Schülerinnen und Schüler ihre Kopfbedeckungen ab.

  2. Meinungsverschiedenheiten und Probleme lösen wir im Gespräch ruhig und friedlich miteinander.
    Das heißt:  Mit Toleranz dem Anderen gegenüber entstehen weniger Konflikte, es wird keiner beleidigt, es wird keiner ausgelacht und es wird
    keiner  geschlagen, nicht für seine Kultur, Hautfarbe, Kleidung oder für sein Aussehen.
    Wir können miteinander sprechen, Hilfe holen und Konflikte gemeinsam lösen.
    Rituale wie Konfliktlotsen, Streitschlichter,  Klassenrat, Vertrauenslehrer/Innen und Vertrauenserzieher/Innen oder die Stopp- Regel helfen uns dabei. 

  3. Wir tragen zu einer ruhigen und entspannten Lernatmosphäre bei.
    Das heißt:  Wir helfen uns gegenseitig im Unterricht und schaffen eine gemeinsame ruhige Lernatmosphäre.
    Wir achten auf die an unserer Schule vereinbarten Ruhezeichen und die in den Klassen vereinbarten Gesprächsregeln.

  4. An unserer Schule wird niemand mit Sorgen und Problemen allein gelassen.
    Wir helfen uns gegenseitig. 
    Das heißt:  Die aktiven demokratischen Gremien wie Schülerparlament, GEV-Vorstand, GEV, Elternvertreter/Innen, Vertrauenslehrer/Innen und Vertrauenserzieher/Innen können beratend und helfend in Anspruch genommen werden.

  5. Wir Schülerinnen und Schüler können uns jeden Tag ausreichend bewegen und entspannen. 
    Das heißt:  Wir haben altersgemäße Freiräume, die wir verantwortungsvoll und entsprechend den Verabredungen nutzen.

Fazit:

Wir verhalten uns anderen gegenüber so, wie wir selbst behandelt werden möchten.